Tolmezzo | Agordo: Friaul und Julisch-Venetien in allen Facetten.
210 oder 290 Kilometer zwischen Tolmezzo und Agordo – zwischen Karnischen Alpen und Dolomiten.
Diese Tour, zwischen Agordo und Tolmezzo bieten wir in zwei unterschiedlichen Längen und Strecken an. Eine kürzere, aber nicht minder abwechslungsreiche Strecke mit etwa 210 Kilometern, und eine lange und anspruchsvolle Strecke mit etwa 290 Kilometern.
Du hast die Wahl. Die Tour ist zudem in beiden Richtungen beschrieben. Hier in der Zusammenfassung,
Tour 1: 210 Kilometer, 6 Stunden:
Egal, in welche Richtung du dich auf den Weg machst: Diese Tour ist eine Liebeserklärung an das unverfälschte Fahrvergnügen im Nordosten Italiens. Auf rund 210 Kilometern verbindet diese Route das stolze Tolmezzo im Friaul mit dem malerischen Agordo, dem Tor zu den Dolomiten.
Dich erwartet eine Strecke voller Kontraste, die über insgesamt sieben Pässe führt und mit rund 7.200 Höhenmetern (Gesamtauf- und abstieg) deine volle Aufmerksamkeit fordert. Dabei tauschst du die majestätischen Felsformationen der Civetta und Moiazza gegen die wilden, einsamen Täler der Karnischen Voralpen.
Die Highlights auf deiner Route:
- Sportlicher Asphalt: Erlebe die Kurven-Rhythmik des Sella Chianzutan, der als Bergrennstrecke berühmt ist.
- Einsame Pfade: Genieße die Ruhe auf dem Sella Chiampon oder den 36 Kehren des Passo Rest, wo der Massentourismus ein Fremdwort ist.
- Bewegende Geschichte: Bestaune die monumentale Vajont-Staumauer am Passo di Sant’ Osvaldo.
- Dolomiten-Feeling pur: Bezwinge den Passo Duran, der dich mitten in die spektakuläre Bergwelt des Veneto führt.
Tour 2: 290, Kilometer, 9 Stunden
Deine Kurven-Odyssee zwischen Friaul und Dolomiten: Ein Abenteuer in beide Richtungen
Wenn du das Motorradfahren in seiner reinsten Form suchst – jenseits von Massentourismus und den immer gleichen Standardrouten –, dann ist diese Verbindung zwischen Tolmezzo und Agordo genau dein Ding. Aber leg dir schon mal die Handschuhe bereit: Diese knapp 290 Kilometer lange Strecke ist kein gemütliches Rollen zum Eiscafé, sondern ein echtes Statement. Mit über 5.300 Höhenmetern im Aufstieg und einer reinen Fahrtzeit von gut neun Stunden fordert sie deine Kondition, deine Konzentration und deine Lust auf das Unbekannte – egal, in welche Richtung dein Vorderrad zeigt.
Wo das Friaul auf die Dolomiten trifft
Die Route verbindet zwei der spektakulärsten Berglandschaften Italiens: das wilde, ursprüngliche Friaul und die majestätischen, hellen Gipfel der Dolomiten. Wenn du dich im Bereich der Dolomiten bewegst, ist Agordo dein Tor zur Welt der vertikalen Felswände. Über den Passo Duran, einen echten Geheimtipp zwischen Civetta und Moiazza, schlängelst du dich durch alpine Wälder und genießt das Panorama der „Bleichen Berge“. Auf der anderen Seite der Tour, tief im Friaul, erwartet dich mit dem Monte Zoncolan eine Legende, die dir alles abverlangt. Mit Steigungen von bis zu 22 % und engen, urigen Tunneln ist dieser Berg ein fahrerisches Denkmal, das dich oben mit einem Blick bis hinüber nach Slowenien belohnt.
Einsamkeit, Kehrenrausch und Zeitgeschichte
Dazwischen liegt ein Labyrinth aus Pässen, die oft unter dem Radar fliegen, aber jeden Kilometer wert sind. Du überquerst die Sella di Razzo und die Sella di Rioda, wo die Straßen schmaler werden und die Einsamkeit der Berge dich vollkommen einfängt. Ein technisches wie emotionales Highlight ist die Passage am Lago di Sauris: Das türkisblaue Wasser und die gewaltige Staumauer erzählen die bewegte Geschichte dieser abgelegenen Region.
Wer Kurven liebt, wird den Passo Rest feiern – seine 36 griffigen Kehren sind wie für Motorradreifen gemacht. Und am Passo di Sant’ Osvaldo fährst du an der beeindruckenden Vajont-Staumauer vorbei – ein Ort, der heute als riesiges Monument in der Landschaft steht und die gewaltige Kraft der Natur spürbar macht.
Dein Tag im Sattel: Genuss und Herausforderung
Egal, ob du den Tag mit einem Espresso in den Cafés von Agordo ausklingen lässt oder ihn dort bei Sonnenaufgang beginnst: Diese Tour bietet dir die perfekte Mischung aus fahrerischem Anspruch und kulturellen Entdeckungen. Ein kurzer Stopp bei der Käserei Malga Pozof am Zoncolan für eine Portion hausgemachten Ricotta gehört genauso dazu wie die zahlreichen Fotostopps an den Panoramastraßen.
Das erwartet dich auf dieser Route:
- Fahrerischer Anspruch: Ein gewaltiger Mix aus breiten Kehren-Kombinationen und extrem steilen, einspurigen Rampen.
- Landschaft pur: Der Kontrast zwischen den dichten, grünen Wäldern des Friaul und den schroffen Hochgebirgsgipfeln Venetiens.
- Echte Geheimtipps: Kulinarische Stopps und geschichtsträchtige Orte abseits der ausgetretenen Pfade.
Ob du den Tag im belebten Agordo bei einem Espresso startest oder die Tour in den charmanten Gassen von Tolmezzo – diese Route bietet dir Fahrspaß pur abseits der überlaufenen Klassiker.
Dazu passend: Alpenpässe
