Vorhang auf in Phillip Island: BMW Motorrad Motorsport startet in Australien in die WorldSBK 2024.

Vorhang auf in Phillip Island: BMW Motorrad Motorsport startet in Australien in die WorldSBK 2024.

vor 1 Monat

Am kommenden Wochenende (23. bis 25. Februar) startet BMW Motorrad Motorsport mit seinen beiden WorldSBK-Teams in die Saison 2024 der FIM Superbike World Championship (WorldSBK). Das ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team tritt mit Neuzugang Toprak Razgatlioglu (TUR) als neuem Teamkollegen von Michael van der Mark (NED) an. Scott Redding (GBR) wechselte innerhalb der BMW Familie ins Bonovo action BMW Racing Team als Teamkollege von Garrett Gerloff (USA).

Vorhang auf in Phillip Island: BMW Motorrad Motorsport startet in Australien in die WorldSBK 2024.

Die Zeit des Wartens ist vorbei: Am kommenden Wochenende (23. bis 25. Februar) startet BMW Motorrad Motorsport mit seinen beiden WorldSBK-Teams in die Saison 2024 der FIM Superbike World Championship (WorldSBK). Das ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team tritt mit Neuzugang Toprak Razgatlioglu (TUR) als neuem Teamkollegen von Michael van der Mark (NED) an. Scott Redding (GBR) wechselte innerhalb der BMW Familie ins Bonovo action BMW Racing Team als Teamkollege von Garrett Gerloff (USA). Gastgeber für den Saisonauftakt ist einmal mehr der Phillip Island Grand Prix Circuit südöstlich von Melbourne (AUS).

 

Zum Abschluss der Saisonvorbereitung stand für die beiden Teams und die vier Werksfahrer am Dienstag noch ein Testtag auf dem Programm. Dieser wurde für die Feinabstimmung der BMW M 1000 RR Superbikes für das erste Rennwochenende des Jahres genutzt. Zudem wurde analysiert, wie sich der neue Asphalt der Strecke in Phillip Island auf das Setup auswirkt.

 

Die ersten freien Trainings werden am Freitag ausgetragen. Am Samstag folgen die Superpole und Rennen eins, am Sonntag dann das Superpole Race und Rennen zwei.

 

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Stimmen vor den Rennen in Phillip Island.

 

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor: „Die Endergebnisse des Testtags sind noch schwer zu bewerten. Die letzten Minuten des Tests waren wie eine Qualifyingsession. Aber wir waren die ganze Zeit vorne mit dabei. Das war sehr erfreulich. Ich glaube, dass im Renntrimm auch Michael, Scott und Garrett weiter vorne sein werden als jetzt im Testranking. Zudem wurde Garrett durch ein paar technische Themen zurückgeworfen. Eine Vorhersage für das Rennen zu treffen, ist extrem schwierig, weil wir definitiv Probleme mit den Reifen haben. Wir bringen sie schlicht und einfach nicht über die Renndistanz. Das geht nicht nur uns so, sondern auch den Mitbewerbern. Es wird in den nächsten beiden Tagen Gespräche mit Pirelli geben. Ich gehe nicht von der vollen Renndistanz aus, möglicherweise gibt es sogar ein Flag-to-Flag-Rennen. Da noch offen ist, was entschieden wird, kann man noch keine Vorhersage treffen. Denn entweder wird es ein sehr strategisches, reifenschonendes Rennen oder es werden zwei aufeinanderfolgende Sprintrennen. Insgesamt ist es erfreulich, dass es der dritte Test in Folge ist, bei dem wir ganz vorne dabei sind. Unser Paket funktioniert, und ich erwarte starke Ergebnisse, ohne eine genaue Prognose abzugeben.“

 

Toprak Razgatlioglu (#54 BMW M 1000 RR, ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team): „Ich muss zugeben, dass ich wirklich nervös war, bevor ich hierher kam, weil diese Strecke nicht unbedingt zu meinem Fahrstil passt. Außerdem war es das erste Mal für mich, hier mit der BMW M 1000 RR zu fahren. Aber ich habe in jeder Session mein Bestes gegeben. Auf dieser Strecke benötigt man mehr Grip, um das Motorrad zu fahren. Der alte Belag bot nicht so viel Grip, aber auf dem neuen hatte ich zu viel Grip, und das Motorrad fühlte sich wirklich gut an. Es hat hervorragend funktioniert, und wir haben mit dem SC0-Reifen eine sehr gute Rundenzeit erzielt. Generell funktioniert das Motorrad sehr gut mit dem SC1-Reifen, und wir haben ein super Setup gefunden. Ich bin happy, aber das war nur ein Test, und in den letzten zehn Minuten haben alle für gute Rundenzeiten gepusht, auch ich. Wir sind eine sehr gute Zeit gefahren und haben den Tag auf P1 beendet. Das ist gut, aber ich konzentriere mich auf das Rennen, weil ich für das Rennen arbeite. Hier müssen wir abwarten. Es sieht so aus, als könnte es ein Flag-to-Flag-Rennen geben, weil der Reifen nach zehn Runden zerstört ist. Aber wir werden sehen – insgesamt bin ich happy!“

 

Scott Redding (#45 BMW M 1000 RR, Bonovo action BMW Racing Team): „Ich bin froh, dass wir die Reifen hierher bekommen haben und tatsächlich testen konnten. Denn der Streckenbelag ist nun ganz anders. Es war gut für uns zu sehen, wo das Limit der Reifen ist. Das ist im Moment für alle ziemlich kompliziert. Aber ich bin sicher, Pirelli und die WorldSBK werden ihr Bestes tun, damit es für das Rennwochenende passt. Mir persönlich macht es Spaß, auf dem neuen Belag zu fahren. Denn ich liebe diese Strecke wirklich, aber im vergangenen Jahr mit dem alten Belag und den Reifen war es nicht angenehm, es war ziemlich beängstigend. Doch jetzt kann man relaxt fahren und die Strecke genießen. Das ist klasse. Wir haben nicht viele Dinge ausprobiert, wir haben nur am Setup für mich gearbeitet, um Vertrauen und Gefühl zu bekommen. Das war das Hauptziel: einfach zu versuchen, Spaß auf dem Bike zu haben, was ich jetzt viel mehr tue. Ich bin happy. Ich habe das Gefühl, dass wir eine gute Basis haben, die wir am Rennwochenende noch feinabstimmen können. Jetzt gehen wir in den Saisonauftakt und sehen, wie es läuft.“

 

Michael van der Mark (#60 BMW M 1000 RR, ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team): „Es war schön, endlich hier auf die Strecke zu gehen. Es macht immer Spaß, hier zu fahren, ich genieße es wirklich. Die neue Oberfläche bietet viel Grip, und wir spüren auch, dass sich das Bike im Laufe des Jahres deutlich verbessert hat. Unser Hauptaugenmerk lag darauf, an der Basis des Bikes zu arbeiten, die sehr gut ist. Und dann geht es in Phillip Island vor allem um die Lebensdauer der Reifen. Also haben wir versucht, eine Lösung zu finden, um den Reifen haltbarer zu machen. Es ist nicht einfach, aber wir arbeiten daran. Am Ende des Tages habe ich versucht, eine Attacke auf eine schnelle Zeit zu fahren, aber ich hatte eine rote Flagge in meiner Runde. Die endgültige Position im Klassement ist nicht dort, wo wir sein wollen, aber wir waren auf einer guten Runde. Also freue ich mich auf das Rennwochenende. Ich denke, dass wir ziemlich stark sind, und wie gesagt, es geht darum, die Reifen zu verwalten, und das ist es, was wir tun müssen.“

 

Garrett Gerloff (#31 BMW M 1000 RR, Bonovo action BMW Racing Team): „Ich habe mich wirklich darauf gefreut, hier in Phillip Island zu fahren, aber es war ein harter letzter Testtag für uns. Wir hatten einige technische Probleme, die uns viel Zeit gekostet haben, und wir konnten den Test nicht so durchführen, wie wir geplant hatten. Es ist frustrierend, wenn man in der Box sitzen muss, während die anderen ihre Runden drehen. Aber es ist besser, diese Probleme jetzt zu haben und sie lösen zu können, als wenn sie am Rennwochenende auftreten. Jetzt haben wir noch ein paar Tage, um zu arbeiten und uns vorzubereiten, und dann sind wir bereit, in die Saison zu starten. Wir haben gesehen, dass die BMW M 1000 RR hier in Phillip Island schnell sein kann, und das macht mich zuversichtlich, dass wir am Freitag, wenn wir das Wochenende mit FP1 eröffnen, stärker zurückkommen können.“