Formel E 2026 | Jeddah E-Prix: Cupra Kiro bestes Porsche-Team im zweiten Dschidda-Rennen.

Formel E 2026 | Jeddah E-Prix: Cupra Kiro bestes Porsche-Team im zweiten Dschidda-Rennen.

vor 1 Stunde

Bestes Saisonresultat für das Porsche-Kundenteam Cupra Kiro: Dan Ticktum und Pepe Martí belegten im zweiten Lauf des Jeddah E-Prix die Plätze 5 und 6. Im Samstagsrennen der Formel E in Saudi-Arabien punktete das Team erstmals mit beiden 99X Electric WCG3 und bescherte Porsche damit wertvolle Zähler in der Hersteller-WM.

Das werkseigene Porsche Formel-E-Team konnte nicht an das starke Resultat vom Vortag anknüpfen. Nach dem Sieg und Rang 4 am Freitag belegten Pascal Wehrlein und Nico Müller die Plätze 8 und 16. Damit landeten am Sonnabend drei von sechs Porsche-Fahrzeugen in den Top Ten.

Zum ersten Mal in dieser Saison endete das Qualifying für beide Porsche-Werksfahrer vorzeitig: Wehrlein und Müller verpassten auf dem Jeddah Corniche Circuit beide den Einzug in die Duelle. Das Duo ging von den Startplätzen 11 und 16 in das 30 Runden lange Rennen. Wehrlein gelang es im hocheffizienten Porsche 99X Electric dennoch, sich in die Punkteränge vorzuarbeiten. Am Vortag hatte der ehemalige Weltmeister bei seinem 100. Start in der Formel E den Sieg geholt.

Kiro-Pilot Ticktum sammelte im 99X Electric WCG3 seine ersten WM-Punkte in dieser Saison. Formel-E-Rookie Martí, der als Sechster direkt hinter seinem Teamkollegen ins Ziel kam, sicherte sich einen zusätzlichen Zähler für die schnellste Rennrunde. Er war von Platz 14 aus vorgefahren.

Jake Dennis vom Porsche-Kundenteam Andretti Formula E startete das Rennen als bester Porsche-Pilot von Platz 2. Lange hielt sich der Brite in der Spitzengruppe auf, ehe ein Reifenschaden ihn zurückwarf.

In der Gesamtwertung bleibt Porsche sowohl in der Team- als auch in der Herstellerwertung an der Spitze. In der Fahrerwertung führt weiterhin Pascal Wehrlein.

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Stimmen zum Jeddah E-Prix

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Ein schwieriger Tag nach einem anspruchsvollen Qualifying. Pascal verpasste die Duelle nur um sieben Hundertstel. Von Platz 11 aus war es dann nicht einfach, Boden gutzumachen. Am Ende hat er als Achter vier Punkte geholt. Dazu kamen zwei weitere Porsche in den Punkten mit den Plätzen 5 und 6 für Dan Ticktum und Pepe Martí inklusive der schnellsten Rennrunde. Das sind wertvolle Zähler für Cupra Kiro und für die Herstellerwertung. Wie Pascal hat sich auch Nico im Qualifying schwergetan und ist von Platz 16 gestartet. Mit ihm haben wir eine etwas riskantere Strategie gewählt, Energie gespart und auf eine Neutralisation gegen Rennende spekuliert – die dann nicht kam. Insgesamt war es dennoch ein gutes Wochenende: Porsche führt weiterhin die Team- und die Herstellerwertung an, und Pascal hat die Spitze in der Fahrerwertung übernommen. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team. 5 von 17 Rennen sind absolviert, und wir müssen weiter hart arbeiten, um vorn zu bleiben. Unser Ziel ist es, in London um die Titel zu kämpfen. Dafür müssen wir in jedem Rennen abliefern. Abschließend mein Glückwunsch an António Félix da Costa zum Sieg mit seinem neuen Team Jaguar TCS Racing!‟

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Das war kein idealer Tag. Wir haben zwar Punkte mitgenommen, aber heute lief alles etwas zäh. Da war mehr drin. Manchmal machen wir alles richtig und manchmal eben nicht. Gestern war ein perfekter Tag, heute haben wir nicht alles optimal umgesetzt. Das müssen wir analysieren und gleichzeitig das Positive aus diesem Wochenende mitnehmen: viele Punkte, den Sieg vom Freitag und eine gute Pace. Danke an das Team.‟

Nico Müller, Porsche-Werksfahrer (#51): „Wir haben im Qualifying nicht ganz die richtigen Entscheidungen getroffen, die Performance hat nicht ganz gestimmt und das Auto hat sich nicht so gut angefühlt wie gestern. Im Rennen haben wir versucht, etwas Energie zu sparen, um sie gegen Ende zu nutzen, aber das ist nicht aufgegangen. Das Rennen wurde schneller, aber wir konnten daraus keinen Vorteil ziehen. Obendrein hatte ich noch eine kleinere Beschädigung am Auto, die uns Zeit gekostet hat. Es ist etwas frustrierend, dass wir heute keine Punkte geholt haben, motiviert uns aber zusätzlich, in Madrid stärker zurückzukommen.‟

Punktestände nach 5 von 17 Rennen

Fahrerwertung
1. Pascal Wehrlein (GER), 68 Punkte – Porsche 99X Electric
2. Edoardo Mortara (SUI), 62 Punkte – Mahindra M12Electro
3. Oliver Rowland (GBR), 49 Punkte – Nissan e-4ORCE 05
6. Nico Müller (SUI), 45 Punkte – Porsche 99X Electric
8. Jake Dennis (GBR), 39 Punkte – Porsche 99X Electric
11. Pepe Martí (ESP), 17 Punkte – Porsche 99X Electric WCG3
14. Dan Ticktum (GBR), 10 Punkte – Porsche 99X Electric WCG3
19. Felipe Drugovich (BRA), 0 Punkte – Porsche 99X Electric

Teamwertung
1. Porsche Formel-E-Team (GER), 113 Punkte
2. Jaguar TCS Racing (GBR), 86 Punkte
3. Mahindra Racing (IND), 74 Punkte
7. Andretti Formula E (USA), 39 Punkte
8. CUPRA KIRO (USA), 27 Punkte

Herstellerwertung
1. Porsche, 143 Punkte
2. Jaguar, 124 Punkte
3. Stellantis, 87 Punkte

Die offiziellen Punktestände finden sich auf den Seiten der Formel E.