60 Jahre Toyota Corolla: Jubiläum für das meistverkaufte Auto der Welt.
• Über zwölf Generationen wurde der Corolla zur automobilen Ikone
• Qualität, Vielseitigkeit und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bilden seit jeher die Basis des Erfolgs
• Aktuelle Corolla Baureihe verbindet effiziente Hybridantriebe mit modernen Sicherheits- und Multimediafeatures sowie uneingeschränkte Alltagstauglichkeit
• Exklusive Sondermodelle zum 60-jährigen Jubiläum mit besonderer Lackierung, Jubiläumslogos und hochwertige Designelemente
Kein anderes Fahrzeug in der Geschichte hat eine vergleichbare Erfolgsgeschichte geschrieben wie der Toyota Corolla: In 60 Jahren wurden weltweit mehr als 57 Millionen Exemplare verkauft.
Seit dem Debüt des ersten Modells im Jahr 1966 trugen mehr Fahrzeuge den Namen Corolla als jede andere Modellbezeichnung. Damit gilt der Corolla als das meistverkaufte Auto der Welt.
Dieser bemerkenswerte Erfolg wurde von Generation zu Generation mit einer großen Vielfalt an Fahrzeugtypen erzielt. Das Angebot reichte von Familienlimousinen und Schrägheckmodellen über Sportcoupés bis zu Kombis und erfüllte damit unterschiedlichste Wünsche und Anforderungen von Kunden auf der ganzen Welt.
Der anhaltende Erfolg des Corolla beruht auf den Grundsätzen, die Toyota bereits 1966 bei der Entwicklung des Urmodells zugrunde legte. Die damalige Vision war ein hochwertiges, vielseitiges und bezahlbares Automobil. Auch zwölf Generationen später bleibt der Corolla diesen Eigenschaften treu. Zugleich hat er sich im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und damit seinen festen Platz im Herzen des globalen Automobilmarktes behauptet.
Der Beginn der Corolla Geschichte
Zu Beginn der 1960er Jahre erlebte Japan einen wirtschaftlichen Aufschwung. Es war eine Zeit des Wiederaufbaus, der Innovationen und des wachsenden Wohlstands. Als die Bevölkerung auf mehr als 100 Millionen Menschen anwuchs, stiegen auch die gesellschaftlichen Ansprüche und die Offenheit für neue Ideen und Produkte.
Die Städte dehnten sich durch neue Vororte aus. Ein eigenes Auto wurde dadurch für viele Menschen nicht nur erstrebenswert, sondern zunehmend auch notwendig. Toyota erkannte die Chance, ein neuartiges Fahrzeug zu entwickeln: Es sollte nicht nur als zuverlässiges und funktionales Transportmittel dienen, sondern zugleich komfortabel, angenehm zu fahren, technologisch fortschrittlich, gut ausgestattet und modern sein.
Dieses wegweisende Modell war der Toyota Corolla. Er verkörperte in idealer Weise das bis heute gültige Toyota Prinzip, das richtige Auto am richtigen Ort zur richtigen Zeit anzubieten.
Toyota unterstrich sein Engagement für das neue Modell mit dem Bau eines eigens dafür vorgesehenen Werks: des Takaoka Werks in Toyota City. Die Qualitätsverfahren waren streng. In jeder Phase des Montageprozesses musste jedes Fahrzeug eine über dem festgelegten Durchschnitt liegende Punktzahl erreichen. Verantwortlich für das Projekt war Chefentwickler Tatsuo Hasegawa.
Überblick über alle zwölf Modellgenerationen:
Erste Generation (1966-1970): Der erste Corolla wird 1966 vorgestellt. Unter der Leitung des Entwicklungs-Chefs Tatsuo Hasegawa entsteht ein sportliches Design, das die Herzen der Betrachter erobern soll. Der Corolla wird in verschiedenen Karosserievarianten angeboten und verfügt über zahlreiche neue Technologien, die man bis dahin auf dem japanischen Markt nicht kennt, etwa eine Radaufhängung an MacPherson-Federbeinen oder eine Vierstufen-Automatik. Das Modellprogramm umfasst zunächst eine Limousine mit wahlweise zwei oder vier Türen sowie einen zweitürigen Kombi.
Zweite Generation (1970-1974): Während sich die Verkaufszahlen bereits der Millionenmarke nähern, stehen die Ingenieure und Designer vor der Herausforderung, einen angemessenen Nachfolger für das Erfolgsmodell zu entwickeln. Den Fortschritt bringen sanft geschwungene Linien auf dem Karosseriekleid zum Ausdruck, unter dem Blech sorgt eine größere Blattfederung an der Hinterachse für höheren Komfort und besseres Handling. 1972 wird die Baureihe um ein Coupé erweitert: Mit seinem legendären 2T-G Motor avanciert der Corolla Levin zum Liebhaberstück unter Sportwagen-Fans.
Dritte Generation (1974-1979): Noch größeren Herausforderungen sieht sich die dritte Generation des Corolla beim Start 1974 gegenüber. Strenge Abgasgesetze machen die Entwicklung neuer Motor- und Abgassysteme erforderlich; Toyota übernimmt die Vorreiterrolle in der Entwicklung von Katalysatoren – einer Technik, die bis heute genutzt wird. Der Corolla wird also sauberer und effizienter und profitiert von einer weiteren neuen Entwicklung: Im Windkanal erhält das Außendesign aerodynamischen Feinschliff. Innen heben Verbesserungen bei Qualität und Ergonomie den Corolla auf ein neues Niveau.
Vierte Generation (1979-1983): Während sich die japanische Wirtschaft nach einer weiteren Ölkrise auf dem Weg der Besserung befindet, präsentiert sich der vierte Corolla als luxuriöses und zugleich ökonomisches Familienauto mit herausragenden Eigenschaften, die eine Vielzahl unterschiedlicher Kundenbedürfnisse erfüllen. Aerodynamik spielt beim Design eine immer wichtigere Rolle: Der neue Corolla verbringt daher über 400 Stunden im Windkanal. Angesichts eines zunehmend loyalen Kundenstamms vermeidet der Corolla eine radikale Abkehr vom bisherigen Design, zeigt aber scharfe Linien auf dem insgesamt kantigeren Karosseriekörper. Eine neue Vierlenker-Aufhängung mit Schraubenfedern steigert Komfort und Stabilität, ein neuer 1,8-Liter-Diesel erfüllt die gestiegenen Umweltanforderungen.
Fünfte Generation (1983-1987): So innovativ wie möglich, mit technischen Durchbrüchen in allen wichtigen Bereichen: So lautet der Anspruch von Entwicklungs-Chef Fumio Agetsuma an die fünfte Modellgeneration. Es ist der erste Corolla, der mit Computerunterstützung entwickelt wird. Das spart Zeit und Ressourcen in der Motoren- und Designentwicklung. Mit flacher Frontpartie und abgerundeter Keilform ist die neue Generation der erste Corolla mit Frontantrieb. Die sportlichen Coupés fahren weiterhin mit Hinterradantrieb und längs eingebautem 1,5- oder 1,6-Liter-Motor. Bei letzterem handelt es sich um den auch als „Hachi-Roku“ bekannten AE86, den letzten Corolla mit Frontmotor und Hinterradantrieb. Seine zahllosen Renn- und Rallye-Erfolge und seine Drift-Qualitäten machen ihn zu einer umjubelten Ikone der modernen Toyota Historie.
Sechste Generation (1987-1991): Der neue Corolla soll die Kunden nicht nur zufriedenstellen: Er soll sie begeistern. Gemeinsam mit mehr als 100 Teileherstellern werden über 2.000 Verbesserungen in allen Bereichen erarbeitet: von der Reduzierung des Geräuschniveaus bis zur Verwendung weicher Materialien an Armaturentafel und Schaltern. Es ist der qualitativ beste Corolla bisher, und diese Qualität ist überall erkennbar und spürbar.
Siebte Generation (1991-1995): Der 1991 eingeführte siebte Corolla will vor allem mit Charisma und Persönlichkeit auf drei zentralen Feldern überzeugen: stilvolles Design, Fahrleistungen sowie Sicherheit und Zuverlässigkeit. Die Ingenieure konzentrieren sich auf die kleinen, aber wichtigen Details und darauf, viel Platz für die Familie zu schaffen.
Achte Generation (1995-2000): Mitte der 90er Jahre spielen Umweltfragen und wirtschaftliche Belange eine besonders wichtige Rolle – nicht zuletzt auch für die Entwickler des Corolla. Die Wirtschaft in Japan stagniert, als mit der achten Auflage des Corolla ein Auto auf den Markt kommt, das die Menschen sich gewünscht haben: umweltverträglicher, effizienter und günstiger in Anschaffung und Unterhalt. Es ist ein Auto, das die Grenzen zwischen Generationen und Nationalitäten überwindet und zum meistverkauften Auto in Japan aufsteigt. Ein Auto, das seine Kunden mit verringerten Betriebskosten, mehr Sicherheit und Komfort sowie einer höheren Qualität begeistert.
Neunte Generation (2000-2006): Der im Jahr 2000 eingeführte neunte Corolla ist der erste, dessen Design in Europa entwickelt wurde. Und zwar von Grund auf neu: Denn er soll die Bande zur Vergangenheit kappen und die Maßstäbe für das neue Jahrtausend definieren. Dabei setzt er vor allem auf das Thema Erschwinglichkeit – in Verbindung mit einer einfachen Bedienung, hoher Zuverlässigkeit, Komfort und verbesserten Oberflächen.
Zehnte Generation (2006-2013): 2006 feiert der Corolla seinen 40. Geburtstag und schlägt mit der zehnten Generation eine neue Designrichtung ein. Entwicklungs-Chef ist Soichiro Okudaira, der dem neuen Modell eine wahrhaft globale Perspektive verordnet. In Sachen dynamischer Performance nimmt der neue Corolla die besten Modelle Europas ins Visier, während er bei Bedienfreundlichkeit und Platzangebot die hohen Ansprüche nordamerikanischer Kunden erfüllen muss. Leitlinie für die Ingenieure ist die Fünf-Minuten-Regel: Das Auto muss den Kunden innerhalb von fünf Minuten von seiner Qualität überzeugen.
Elfte Generation (seit 2013): Zum Marktstart der elften Generation im Jahr 2013 feiert Toyota den neuen Corolla als meistverkauftes Auto der Welt. Inzwischen hat das Unternehmen in den 50 Jahren Corolla-Historie mehr als 44 Millionen Fahrzeuge der Baureihe verkauft. Das neueste Modell überzeugt mit wertigem Design, guter Qualitätsanmutung sowie einer fortschrittlichen Technik- und Sicherheitsausstattung.
Zwölfte Generation (seit 2018): Aktuelle Modellgeneration auf TNGA-Plattform (Toyota New Global Architecture). In Westeuropa als Hatchback oder Kombiversion Touring Sports erhältlich, für andere Märkte auch als Limousine (Stufenheck). Seit März 2023 ist die gründlich überarbeitete Version mit Hybridantrieben der fünften Generation, neuer Multimediaausstattung sowie verbesserten Assistenzsystemen erhältlich. 2022 wurde die Corolla-Familie zudem um das SUV Corolla Cross erweitert. Der kompakte Crossover, den es auch mit Allradantrieb gibt, erhielt Ende 2025 eine Modellüberarbeitung.
Der Corolla AE86 – Fahrerauto und Ikone
- Gilt als erschwingliches Fahrzeug mit außergewöhnlich hohem Fahrspaß
- Klassische Konfiguration aus Frontmotor und Hinterradantrieb sowie hochdrehender 1,6-Liter-Mehrventilmotor
- Die Manga- und Anime-Serie „Initial D“ hält die Legende des „Hachi-Roku“ in der Populärkultur lebendig
Unter den Hunderten unterschiedlichen Corolla Modellen, die in den vergangenen 60 Jahren produziert wurden, nimmt der AE86 eine Sonderstellung ein. Er genießt den Ruf eines außergewöhnlichen Fahrerautos. Seine Bekanntheit reicht jedoch weit über die Automobilwelt hinaus: Durch seine Darstellung in der Manga- und Anime-Serie „Initial D“ stieg er zu einer modernen japanischen Kulturikone auf.
Das Modell gehörte zur fünften Corolla Generation, die von 1983 bis 1987 produziert wurde. Angeboten wurde es als sportlicher Liftback in den Varianten Levin und Trueno sowie als Stufenheck-Coupé. In Europa wurde das Fahrzeug als Corolla GT und GTi vermarktet. Sein klares, keilförmiges Design, die niedrige Sitzposition und das spielerische Handling machten den AE86 zu einem großen Erfolg.
Der AE86 verfügte über die klassische Sportwagenkonfiguration mit Frontmotor und Hinterradantrieb. Er wog weniger als eine Tonne und bot eine nahezu ideale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.
Sein 1,6-Liter-Reihenvierzylinder vom Typ 4A-GE besaß zwei obenliegende Nockenwellen und eine elektronische Kraftstoffeinspritzung. Er leistete maximal 130 PS und entwickelte ein Drehmoment von 149 Nm. Der hochdrehende Motor beschleunigte das Fahrzeug in rund 8,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Begleitet wurde die Beschleunigung von einem charakteristisch kernigen Auspuffklang.
Servounterstützte, innenbelüftete Scheibenbremsen stellten eine der Geschwindigkeit entsprechende Verzögerungsleistung sicher. Optional war ein Sperrdifferenzial erhältlich.
Es überrascht daher nicht, dass sich der AE86 sowohl im Rallye- als auch im Rundstreckensport als äußerst leistungsfähiges Fahrzeug erwies. Darüber hinaus wurde er zu einem der prägenden Modelle im Driftsport.
Sein Ruf wurde durch seinen Auftritt in der ab 1995 veröffentlichten Serie „Initial D“ weiter gestärkt. Der Protagonist nutzt darin einen AE86 tagsüber für die Auslieferung von Tofu und nachts als Driftfahrzeug.
Die Bedeutung von AE86 und Hachi-Roku
AE86 ist ein Toyota interner Modellcode. Der Buchstabe A bezeichnet die Motorenbaureihe, E86 die Ausführung innerhalb der entsprechenden Corolla Baureihe.
In Japan wurde das Fahrzeug schlicht als „Hachi-Roku“, japanisch für 86, bekannt. Damit begann eine Toyota Sportwagenbezeichnung, die mehr als drei Jahrzehnte später mit der Einführung der Coupés GT86 und GR86 wieder aufgegriffen wurde.
Der AE86 heute
Toyota GAZOO Racing trägt der anhaltenden Bedeutung und Beliebtheit des AE86 Rechnung und fertigt historische Replikateile, damit die Besitzer ihre Fahrzeuge weiterhin auf der Straße halten können. Dazu gehören Antriebswellen, Differenziale und Zylinderblöcke.
40 Jahre nach der Einführung des ursprünglichen Modells präsentierte Toyota GAZOO Racing auf dem Tokyo Auto Salon 2023 umfassende technische Neuinterpretationen des klassischen Coupés.
Im Rahmen des AE86 Carbon Neutral Project wurden zwei Coupés mit neuen Antrieben ausgestattet. Das AE86 H2 Concept erhielt einen Wasserstoff-Verbrennungsmotor, während das AE86 BEV Concept mit einem batterieelektrischen Antrieb und einem Schaltgetriebe ausgerüstet wurde. Beide Fahrzeuge demonstrierten, wie sich neue emissionsfreie Technologien einsetzen lassen, ohne auf traditionelle Fahrfreude verzichten zu müssen.
Der Toyota Corolla im Motorsport
- Meisterschaftserfolge im Rundstrecken- und Rallyesport
- Corolla sichert Toyota 1999 den Herstellertitel in der Rallye-Weltmeisterschaft
- Toyota nutzt den Corolla im japanischen Langstreckensport zur Erprobung neuer Wasserstoff-Verbrennungstechnologie
Obwohl der Corolla nicht grundsätzlich als Sportmodell konzipiert wurde, feierte er Erfolge auf höchstem internationalem Motorsportniveau. Dies gilt insbesondere für die Einsätze von Toyota Team Europe, kurz TTE, unter der Leitung der schwedischen Rallyelegende Ove Andersson.
Noch vor der Gründung von TTE im Jahr 1975 erzielte Toyota mit einem Corolla seinen ersten Sieg in der Rallye-Weltmeisterschaft, kurz WRC. Ein auf dem Serienmodell 1600 SR basierender Corolla der zweiten Generation gewann die Press-on-Regardless Rally in den USA.
Ein von TTE eingesetzter Corolla erzielte ab 1975 zunächst Erfolge bei europäischen Rallyeveranstaltungen. Anschließend sicherte er dem Team bei der 1.000-Seen-Rallye, dem Vorläufer der heutigen Rallye Finnland, den ersten WRC-Sieg.
Das Siegerfahrzeug war ein Corolla Levin mit 1,6-Liter-Motor, gefahren von Hannu Mikkola. In einem engen Duell setzte er sich gegen die Konkurrenz von Ford und Saab durch.
Die internationalen Motorsportbestimmungen begrenzten das Potenzial des Corolla als WRC-Fahrzeug. Deshalb feierte Toyota in den folgenden Jahren mit verschiedenen Celica Modellen weitere Erfolge.
Ein Wendepunkt kam 1997. Neue Bestimmungen erlaubten den Teams den Einbau von Motoren, die in den Serienversionen der jeweiligen Fahrzeuge nicht verwendet wurden. Der europäische Corolla AE111 erhielt daraufhin ein 2,0-Liter-Triebwerk. Das Fahrzeug gewann 1998 drei Rallyes und sicherte Toyota 1999 den Herstellertitel in der Rallye-Weltmeisterschaft.
Auch im Rundstreckensport stellte der Corolla seine Qualitäten unter Beweis. Er trat in nationalen, europäischen und internationalen Tourenwagen-Meisterschaften an. Besonders hervorzuheben ist der Corolla AE86 GT, der 1986 und 1987 zwei aufeinanderfolgende Klassentitel in der British Touring Car Championship, kurz BTCC, gewann. Seit 2019 tritt eine aktuelle Corolla Generation in der BTCC an.
Seit 2021 starten Toyota und ROOKIE Racing mit einem wasserstoffbetriebenen GR Corolla H2 Concept in der japanischen Langstreckenrennserie Super Taikyu. Diese Renneinsätze unterstützen Toyota bei der Entwicklung von Wasserstoff-Verbrennungsmotoren.
Die europäische DNA des Toyota Corolla
- Erste europäische Produktion ab 1971 aus vollständig zerlegten CKD-Bausätzen
- Umfassende europäische Corolla Fertigung seit 1994
- Toyota Motor Manufacturing UK ist das europäische Produktionszentrum für Corolla Hatchback und Touring Sports
- Fertigung der Corolla Limousine durch Toyota Motor Manufacturing Turkey
- Bis heute fast 9,5 Millionen verkaufte Corolla in Europa
Europa wurde bereits in einer frühen Entwicklungsphase als wichtiger Markt für den Corolla erkannt. Die ersten Modelle wurden im April 1967 in die Region geliefert. Ab 1971 fertigte der Toyota Produktionspartner Caetano in Portugal Fahrzeuge aus vollständig zerlegten CKD-Bausätzen.
In den 1970er und 1980er Jahren wurden neue Corolla Modelle zunehmend auf die europäischen Fahrbedingungen und Marktanforderungen abgestimmt. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Corolla stiegen auch die Verkaufszahlen.
1994 begann schließlich die umfassende europäische Produktion in der Türkei. Dies entsprach der Toyota Philosophie, Fahrzeuge möglichst in den Märkten zu produzieren, in denen sie verkauft und gefahren werden.
Die Investitionen von Toyota in Europa haben dazu beigetragen, die Zahl der in der Region verkauften Corolla auf fast 9,5 Millionen Fahrzeuge zu steigern. Damit wurde etwa jeder sechste weltweit verkaufte Corolla in Europa abgesetzt.
Heute ist Toyota Motor Manufacturing UK (TMUK) das europäische Produktionszentrum für den Corolla Hatchback und den Corolla Touring Sports. Das Unternehmen fertigt außerdem den lokal umgebauten Transporter Corolla Commercial sowie den Hochleistungssportwagen GR Corolla für den Export nach Nordamerika.
Das Fahrzeugwerk in Burnaston in der britischen Grafschaft Derbyshire nahm die Corolla Produktion 1998 mit dem Liftback und dem dreitürigen Schrägheckmodell der achten Generation auf. Ab 2001 folgte die neunte Generation.
Die Auris Produktion begann 2007. Im Jahr 2010 wurde TMUK zum ersten europäischen Toyota Standort, der Hybridfahrzeuge produzierte.
Toyota Motor Manufacturing Turkey, kurz TMMT, nahm 1994 im Werk Adapazarı in der Provinz Sakarya die Produktion des Corolla der siebten Generation auf. Es folgten die achte und neunte Generation einschließlich Kombi und Corolla Verso sowie die elfte und die aktuelle Generation.
Heute konzentriert sich die Corolla Produktion bei TMMT auf die Limousine, die gemeinsam mit dem Toyota C-HR gefertigt wird.
Sondermodelle „60th Anniversary“ für die aktuelle Modellgeneration
- Exklusive Sondermodelle zum 60-jährigen Jubiläum mit besonderer Lackierung, Jubiläumslogos und hochwertige Designelemente
- Moderne Hybridantriebe der fünften Generation
- Bis zu 1400 Euro Kundenvorteil für die seit September 2026 bestellbaren Sondermodelle
- Auslieferungen startet im November 2026
Zum 60-jährigen Bestehen legt Toyota Sondermodelle des Corolla Hatchback sowie der Kombivariante Touring Sports auf. Diese zeichnen sich durch exklusive Designelemente, Jubiläumsembleme und eine erweiterte Serienausstattung aus.
Der Corolla Hatchback und der Corolla Touring Sports „60th Anniversary“ sind an ihrer exklusiven Metallic-Lackierung New Boreal Blue mit kontrastierendem Dach und A-, B- und C-Säulen in Schwarz zu erkennen. Alternativ werden für die Sondermodelle noch die Metalliclackierungen Platinum White Pearl sowie Ash Grey angeboten.
Hinzu kommen stets neu gestaltete 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Zehn-Speichen-Design mit matten und glanzgedrehten Oberflächen sowie schwarzen Radmuttern.
Den sportlichen Charakter unterstreichen mattsilberne Akzente am unteren Frontstoßfänger und an den Seitenschwellern. Dunkel veredelte Einfassungen für die Nebelscheinwerfer sowie Zierelemente an Heckklappe und Stoßfänger sorgen für zusätzliche optische Highlights. Beim Touring Sports ergänzt ein weiterer mattsilberner Einsatz den unteren Heckstoßfänger. Exklusiv für die Jubiläumsmodelle sind zudem mattsilberne „60th Anniversary“-Dekore an den hinteren Türen.
Im Innenraum setzen Einstiegsleisten mit 60th Anniversary-Logo sowie schwarze Textilfußmatten mit passenden mattsilbernen Einsätzen besondere Akzente.
Hybridtechnologie der fünften Generation
Die Corolla Baureihe verfügt über die fünfte Generation der Toyota Hybridtechnologie und verbindet hohe Effizienz mit komfortablen Fahreigenschaften.
Für Corolla Hatchback und Touring Sports stehen jeweils zwei Antriebsvarianten zur Wahl: ein 1,8-Liter-Hybrid mit 140 PS sowie ein 2,0-Liter-Hybrid mit 180 PS Systemleistung. Beide Antriebe überzeugen im Alltagsbetrieb mit ihren niedrigen Realverbräuchen und gerade im Stadtverkehr hohem elektrischen Fahranteil.
Umfangreiche Ausstattung und bis zu 1400 Euro Kundenvorteil
Zur Serienausstattung der aktuellen Corolla Generation gehören ein vollständig digitales Nutzererlebnis mit einem individuell konfigurierbaren 12,3-Zoll-Kombiinstrument sowie das Multimedia-System Toyota Smart Connect mit 10,5-Zoll-Touchscreen.
Das System umfasst eine cloudbasierte Navigation mit aktuellen Verkehrsinformationen. Darüber hinaus verfügen alle Corolla Modelle serienmäßig über das Toyota T-Mate Sicherheits- und Fahrerassistenzpaket.
Zu den Toyota Safety Sense Funktionen zählen unter anderem das Pre-Collision System mit Kreuzungsassistent, die intelligente adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhalte- und Spurverfolgungsassistent, Notfall-Lenkassistent sowie Verkehrszeichenerkennung. Neue Funktionen und Verbesserungen für Sicherheits- und Multimediasysteme werden komfortabel über Over-the-Air-Updates bereitgestellt.
Die Toyota Corolla „60th Anniversary“-Modelle sind seit September bestellbar. Im Vergleich zur Bestseller-Ausstattung Teamplayer bieten die Jubiläumsmodelle einen Kundenvorteil von bis zu 1400 Euro. Die Preise für den Hatchback starten bei 36.990 Euro für den 1,8er-Hybrid, während die 2,0-Liter-Hybridversion ab 38.890 Euro kostet. Der Touring Sports 1.8 Hybrid ist ab 38.590 Euro erhältlich, mit dem 180-PS-Antrieb ab 40.490 Euro. Die Auslieferungen der ersten Sondermodelle an Kundinnen und Kunden starten im November 2026.
Toyota Corolla Concept
- Toyota Corolla Concept auf der Japan Mobility Show 2025 vorgestellt
- Konzept ist für unterschiedliche Antriebsoptionen ausgelegt
- Gestaltung orientiert sich an den Leitmotiven „Max Vision“ und „Max Space“
Die Geschichte des Corolla wird fortgeschrieben. Mit der Enthüllung des Toyota Corolla Concept auf der Japan Mobility Show 2025 untersucht Toyota grundlegende neue Ansätze dafür, wie sich das Modell in Zukunft weiterentwickeln könnte.
Bei der Vorstellung des Konzeptfahrzeugs erläuterte Koji Sato, der damalige Präsident der Toyota Motor Corporation, dass der Corolla seit jeher in besonderer Weise für den auf den Menschen ausgerichteten Produktionsgeist von Toyota stehe, der im Japanischen als „Monozukuri“ bezeichnet wird.
„Unabhängig von seinem Erscheinungsbild oder seiner Karosserieform war es immer ein Corolla. Deshalb war der Corolla schon immer ein Auto für alle“, sagte Sato.
Bei der Entwicklung des Konzeptfahrzeugs standen die Leitgedanken „Max Vision“ und „Max Space“ im Mittelpunkt. Sie kommen in einem markanten Außendesign mit großer, stark geneigter Windschutzscheibe sowie einem geräumigen Innenraum mit niedriger Instrumententafel zum Ausdruck.