Sinn und Sinnlichkeit: Was Autobau und Sterneküche gemeinsam haben.
vor 7 Stunden
Teil 1: Die Takumi Handwerkskunst.
- Geschulte Sinne und 60.000 Stunden Erfahrung: Die Takumi Handwerksmeister sind die Garanten der herausragenden Lexus Qualität
- Wiederholen und Perfektionieren: Die Takumi Prinzipien prägen auch die Sterneküche des Deutsch-Japaners Tohru Nakamura
- Demut, Struktur und Disziplin schaffen die Voraussetzungen für Spitzenleistungen – im Automobilbau und in der Gastronomie
Takumi und Omotenashi: Es ist die tiefe Verwurzelung in den japanischen Traditionen von Handwerkskunst und Gastfreundschaft, die die Premiumfahrzeuge von Lexus im Vergleich zu ihren Wettbewerbern so besonders machen. Und es sind die gleichen japanischen Prinzipien und Einflüsse, die auch die Arbeit des Münchner Drei-Sternekochs und Lexus Markenbotschafters Tohru Nakamura prägen. In dieser kleinen Serie von Pressemitteilungen geht es um die Gemeinsamkeiten von Automobilbau und Sterneküche – und darum, was sie vielleicht sogar voneinander lernen können.
Ein Leben voller Hingabe – die Takumi Handwerksmeister von Lexus
10.000 Stunden Übung braucht es einer gängigen Regel zufolge, um Meisterschaft in einem bestimmten Bereich zu erlangen: beim Beherrschen eines Musikinstruments, beim Ausüben einer Sportart, beim Malen, Handarbeiten oder irgendeiner anderen Aktivität. Wer Takumi in der Entwicklung und Produktion von Lexus werden will, kommt mit 10.000 Stunden allerdings nicht aus: Hier sind mindestens 60.000 Stunden Erfahrung, Übung, Hingabe und zahlreiche Prüfungen gefordert, ehe das entsprechende Niveau erreicht wird.
Die Takumi sind die ranghöchsten Handwerksmeister bei Lexus und dafür verantwortlich, dass zu jeder Zeit im Prozess der Fahrzeugherstellung exzellente Qualität gewährleistet ist. Nicht nur das Geschick ihrer Hände haben sie durch jahrelange Erfahrung perfektioniert: Auch Blick und Gehörsinn haben sie geschult, um selbst kleinste Abweichungen vom Optimum zu erkennen und Feinjustierungen vorzunehmen – etwa um die Performance zu verbessern, die Anmutung im Interieur oder die legendäre Laufkultur der Lexus Motoren.
Der Begriff des Takumi verweist auf eine jahrhundertealte japanische Tradition, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Handwerk zu höchster Perfektion zu bringen. Es ist der gleiche Anspruch, der auch in der Fertigung bei Lexus gilt. Die Verbindung aus jahrzehntelang geschulten Sinnen der Lexus Takumi, meisterhafter Handwerkskunst und modernster Technologie definiert einen beispiellosen Qualitätsanspruch für jedes einzelne Fahrzeug, das die Produktionshallen der Premiummarke verlässt.
Jeder Takumi verantwortet in der Fertigung einen ausgewählten Produktionsschritt, dem er sein ganzes Können widmet. Die japanische Handwerkskunst der Takumi genießt im Unternehmen ein besonderes Ansehen, das in der Exklusivität der Position der Takumi Meister zum Ausdruck kommt: Im Lexus Werk in Miyata gibt es nur 19 Takumi – bei insgesamt mehr als 7.500 Beschäftigten.
Kontinuierlich lernen, die eigenen Fähigkeiten durch ständiges Wiederholen immer weiter verfeinern, das erworbene Wissen weitergeben – das ist die Aufgabe und das Geheimnis der Takumi Meister bei Lexus. Takumi zu sein und danach zu handeln, bedeutet aber auch: den Respekt vor der Aufgabe zu bewahren, die Hingabe und den Willen zu besitzen, einen Ablauf oder ein Produkt zu perfektionieren und dabei in der Arbeitsweise präzise und strukturiert vorzugehen.
Feinschliff durch Wiederholung
Tohru Nakamura hat die 60.000 Stunden vielleicht noch nicht ganz zusammen – wenngleich der 41-jährige Münchner bereits seit gut zwei Jahrzehnten professionell kocht. In der Küche seines mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants „Tohru in der Schreiberei“ in der Münchner Innenstadt ist er aber zweifellos der verantwortliche Takumi: ein Handwerksmeister, der seine Fähigkeiten in unzähligen Stunden geschult und trainiert hat, der dabei Tast-, Geruchs- und Geschmackssinn immer weiter verfeinert hat und der seine Fertigkeiten weiterhin täglich selbst ausübt, um seiner Küche und seinen Gerichten den letzten Schliff zu verleihen.
Feinschliff durch Wiederholung ist ein zentrales Prinzip der Takumi Handwerkskunst und prägt auch Tohrus tägliche Arbeit in der Küche. „Für mich ist es nach wie vor sehr wichtig, selbst in der Küche zu arbeiten, Fisch zu filetieren, Soßen vorzubereiten und sonstige Dinge zu übernehmen“, sagt Tohru. „Das ist pures Handwerk, bei dem es auch auf die ständige Wiederholung ankommt – und darauf, sich dabei immer wieder zu hinterfragen. Ich habe wahrscheinlich schon Tausende und Abertausende von Jakobsmuscheln geöffnet. Trotzdem versuche ich, dabei immer noch besser zu werden, vielleicht das Handgelenk etwas anders zu bewegen, um ein noch besseres und präziseres Ergebnis zu bekommen.“
Für Tohru Nakamura ist Takumi genau das: die ständige Wiederholung einer Tätigkeit, um sie zu perfektionieren und eine beispiellose Präzision zu erreichen. Takumi schließt aber auch die Haltung mit ein, die dieser Wiederholung zugrunde liegt: zum Beispiel die Demut zu wissen, dass es immer noch Raum für Verbesserung gibt – obwohl man doch schon ein preisgekrönter Meister seines Fachs ist.
Struktur ermöglicht Präzision
Und es gehören auch Ordnung und Disziplin dazu. In der Küche seines Münchner Sternerestaurants hat alles seinen festen Platz – und das liegt nicht nur daran, dass jeder Gast zu Beginn des Besuchs erst einmal eine kleine Tour durch die Küche geboten bekommt. Sondern es liegt ganz einfach an der Einstellung des Sternekochs zu seiner Arbeit. „Takumi bedeutet für mich, gewisse Dinge perfekt machen zu wollen. Das geht nur in einem klar strukturierten Umfeld und Tagesablauf. Je präziser das Umfeld gestaltet ist, desto präziser wird auch die Tätigkeit, die darin passiert.“
Womöglich entspringt Tohrus Vorliebe für Ordnung und Disziplin seiner deutsch-japanischen Herkunft; beide Kulturen haben zweifellos ein gewisses Faible dafür. Im arbeitsreichen Alltag bei „Tohru in der Schreiberei“ jedenfalls verleiht diese Struktur der ganzen Mannschaft Sicherheit und Verlässlichkeit. Tagsüber bei der Vorbereitung läuft beispielsweise Musik in der Küche und sorgt für eine lockere Atmosphäre. Abends hingegen, wenn bis zu 400 Teller, aufgeteilt auf bis zu zwölf Gänge, angerichtet werden, herrscht konzentrierte Stille.
„Unsere Gäste sind immer wieder fasziniert davon, wie ruhig alles abläuft und wie präzise alles ist, aber das funktioniert nur, weil wir tagsüber unsere Hausaufgaben gemacht haben“, erzählt Nakamura. „Wenn dann um 19 Uhr der erste Gast unser Restaurant betritt, dann sind wir so sicher, dass uns nichts mehr aus der Ruhe bringen kann. Und das überträgt sich natürlich auch auf unsere Servicemannschaft, die zwischen den beiden Welten hin und her pendelt.“
Takumi verleiht also Sicherheit und schafft die Voraussetzungen für Spitzenleistung: In der Sterneküche von Tohru Nakamura gilt das genauso wie in der Automobilfertigung von Lexus.