DREI RENNWAGEN AUS DER „STELLANTIS HERITAGE“-SAMMLUNG STEHEN IM MITTELPUNKT DES RACING MEETINGS 2026.

vor 3 Stunden

  • Alles ist bereit für die sechste Ausgabe der großen Veranstaltung in Vicenza, die vom legendären Rennfahrer Miki Biasion konzipiert und organisiert wird und 2026 alle Motorsportdisziplinen umfasst.
  • Zwei Ikonen aus der Stellantis Heritage-Sammlung, die normalerweise im Heritage Hub im historischen Werk Mirafiori in Turin untergebracht sind, werden zu sehen sein: der Fiat S 61 Corsa (1908) und der Alfa Romeo 182 „Experimental“ (1982).
  • Auf der Veranstaltung in Vicenza wird auch der atemberaubende Alfa Romeo 75 Turbo Evoluzione IMSA zu sehen sein, der normalerweise im Alfa Romeo Historical Museum in Arese ausgestellt ist.
  • Die Teilnahme bestätigt das Engagement von Stellantis Heritage für die Erhaltung und Förderung des sportlichen Erbes der italienischen Marken der Gruppe durch die Präsenz bei führenden Veranstaltungen für Enthusiasten und Sammler.
     

Vom 7. bis 8. Februar findet im Messezentrum Vicenza die sechste Ausgabe des Racing Meeting statt, der größten jährlichen Veranstaltung rund um den Motorsport. Organisiert wird die Veranstaltung vom legendären Rennfahrer Miki Biasion, dem zweifachen Rallye-Weltmeister, dessen Name eng mit den sportlichen Erfolgen der Marke Lancia verbunden ist.

In diesem Jahr entwickelt sich die Veranstaltung weiter und öffnet ihre Türen für die gesamte Welt des Motorsports – vom Offroad- bis zum Rundstreckenrennen – und bietet gleichzeitig einen großen Bereich für dynamische Vorführungen, Zubehör und Live-Shows. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine große Präsentation, die ganz der Geschichte italienischer Rennwagen gewidmet ist und ikonische Fahrzeuge zeigt, darunter drei wertvolle Exemplare aus der Stellantis Heritage-Sammlung: den Fiat S 61 Corsa (1908), den Alfa Romeo 182 „Experimental” (1982) und den Alfa Romeo 75 Turbo Evoluzione IMSA (1988).

Die ersten beiden Rennlegenden sind normalerweise im Heritage Hub zu sehen, dem multifunktionalen Raum im historischen Werk Mirafiori in Turin, dessen Sammlung für die Öffentlichkeit zugänglich ist (Link zum Ticketkauf). Der Alfa Romeo 75 Turbo Evoluzione IMSA ist normalerweise im Alfa Romeo Historical Museum in Arese untergebracht.

Im Rampenlicht steht der Fiat S 61 Corsa, die für den amerikanischen Markt entwickelte Rennversion des gleichnamigen Grand-Touring-Wagens von FIAT, der eine für seine Zeit beeindruckende Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h erreichte. Mit einem leichten Chassis und einem 10-Liter-Vierzylindermotor mit obenliegenden Ventilen nahm das Auto zwischen 1908 und 1912 an zahlreichen Rennen in den Vereinigten Staaten teil und erzielte hervorragende Ergebnisse. Zu den bemerkenswerten Erfolgen zählen der erste und dritte Platz beim American Grand Prize 1908 in Savannah, Georgia – gefahren von Louis Wagner bzw. Felice Nazzaro –, der dritte Platz beim Indianapolis 500 1911, der Sieg auf der Rennstrecke von Santa Monica 1912 mit Ted Tedzlaff am Steuer und der Triumph beim American Grand Prize 1912 in Milwaukee, gewonnen von Caleb Bragg. Das ausgestellte Exemplar ist genau das Auto, das 1912 den American Grand Prize gewann und 2016 nach einer sorgfältigen, auf Konservierung ausgerichteten Restaurierung durch das Stellantis Heritage Team wieder zu seinem früheren Glanz zurückkehrte.

Neben dem FIAT „Rennmonster” steht der ebenso ikonische Alfa Romeo 182 „Experimental”, ein Formel-1-Einsitzer, der für seine Zeit eine Reihe innovativer und bahnbrechender technischer Lösungen aufwies. Dazu gehört das Carbon-Chassis, das in der Saison 1982 offiziell eingeführt wurde – eine exklusive Innovation, die von Alfa Romeo und McLaren eingeführt wurde. An der Entwicklung des Autos war Bruno Giacomelli beteiligt, der von 1979 bis 1982 offizieller Fahrer des Alfa Romeo–Autodelta Formel-1-Teams war.

Ebenfalls zu sehen sein wird der Alfa Romeo 75 Turbo Evoluzione IMSA aus der Stellantis Heritage Collection, der normalerweise im Alfa Romeo Historical Museum in Arese aufbewahrt wird. Dieser Rennwagen wurde 1988 für Rennen nach den Vorschriften der IMSA (International Motor Sports Association) entwickelt, einem nordamerikanischen Regelwerk, das wesentlich umfangreichere technische Modifikationen zuließ als die traditionellen FIA-Regeln. Basierend auf einer Architektur mit einem vorne längs eingebauten Motor und Hinterradantrieb wird das Auto von einem 1762 cm³ großen Reihenvierzylinder-Turbomotor mit doppelten obenliegenden Nockenwellen und Mehrpunkt-Kraftstoffeinspritzung angetrieben. Der Garrett-Turbomotor wurde entwickelt, um zwischen etwa 335 PS und in späteren Weiterentwicklungen bis zu etwa 400 PS zu leisten.

Die IMSA-Vorschriften erlaubten radikale aerodynamische und Fahrwerksänderungen, was zu verbreiterten Spurweiten, vergrößerten Radkästen und einem großen Heckspoiler aus Kohlefaser führte. Die Karosserie wurde leichter und steifer gemacht, wodurch das Gewicht auf etwa 960 kg gesenkt wurde. Die Leistungsdaten sind beeindruckend, mit Höchstgeschwindigkeiten von über 270 km/h.

Hotel Empfehlungen Werbung

Roberto Giolito, Leiter von Stellantis Heritage, kommentierte: „Das Racing Meeting ist eine außergewöhnliche Gelegenheit, der Öffentlichkeit unsere Mission zur Erhaltung und Aufwertung des historischen Erbes der italienischen Marken von Stellantis näherzubringen. Die ausgestellten Fahrzeuge verkörpern verschiedene Epochen und völlig unterschiedliche Ansätze im Rennsport, doch sie alle verbindet derselbe Pioniergeist und dieselbe Design- und technische Exzellenz, die unsere Autos zu führenden Protagonisten in der Geschichte des Motorsports gemacht haben. Sie in Vicenza zu präsentieren bedeutet, ein einzigartiges Erbe für alle zugänglich zu machen, das die Gruppe bis heute inspiriert.“