Der legendäre Lancia Fulvia HF „14“ kehrt ins Fürstentum Monaco zurück.
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- Vom 1. Juli bis zum 6. September findet im Grimaldi Forum Monaco erstmals die Ausstellung „Monaco und das Automobil, von 1893 bis heute“ statt, die mehr als 130 Jahre der einzigartigen Verbindung zwischen dem Fürstentum und der Welt des Automobils nachzeichnet, die sich in all ihren Formen zeigt: Concours d’Élégance, Rallyes und Formel 1.
- Zu den Höhepunkten zählt der legendäre Lancia Fulvia 1600 HF mit der Startnummer 14 aus dem Heritage HUB Italy, Sieger der Rallye Monte Carlo 1972 mit Sandro Munari und Mario Mannucci, der auf der epischen Etappe am Col de Turini alle Konkurrenten hinter sich ließ.
- Das Fahrzeug, dessen Karosserie noch immer die Spuren dieses Erfolgs trägt, ist normalerweise im Heritage HUB in Turin ausgestellt, wo fast 400 Oldtimer der italienischen Marken der Stellantis-Gruppe zu sehen sind, darunter auch Fahrzeuge aus der ASI-Bertone-Sammlung.
om 1. Juli bis zum 6. September wird das renommierte Grimaldi Forum Monaco zum ersten Mal die außergewöhnliche Ausstellung „Monaco und das Automobil, von 1893 bis heute“ beherbergen. Sie lässt mehr als 130 Jahre Leidenschaft für die Automobiltechnik Revue passieren und bietet einen beispiellosen Einblick in die einzigartige Verbindung zwischen Monaco und der Welt des Automobils, die sich in all ihren Formen ausdrückt: in der Eleganz des seit 1897 rund um das berühmte Casino stattfindenden Concours d’Élégance, in der Ausdauer der seit 1911 ausgetragenen Rallye Monte Carlo und in der Leistung des berühmtesten Straßen-Grand-Prix der Welt, der seit 1929 stattfindet.
Auf einer Fläche von 3.500 m² vereint die Ausstellung rund zwanzig Rallye-Fahrzeuge und etwa dreißig Grand-Prix-Einsitzer, die zu den ikonischsten der Welt zählen. Einen Ehrenplatz nimmt der legendäre Lancia Fulvia 1600 HF mit der Startnummer 14 ein, der aus der Sammlung des Heritage HUB in Turin stammt und 1972 bei der Rallye Monte Carlo triumphierte, indem er auf der Wertungsprüfung Col de Turini leistungsstärkere Konkurrenten besiegte. Es war der 28. Januar, als die „Fulvietta“, gefahren von Munari/Mannucci, die vereisten Haarnadelkurven in Angriff nahm, die von Regen, Wind und Schnee gepeitscht wurden, und sich dank ihres überlegenen Leistungsgewichts und der Handling-Vorteile des Frontantriebs als unschlagbar erwies, während ihre Konkurrenten den Preis für übermäßige PS-Leistung und Hinterradantrieb zahlten.
Mit der Startnummer 14, seiner roten Lackierung und der mattschwarzen Motorhaube – die Reflexionen verhindern sollte und mit dem Schriftzug „Lancia – Italia“ verziert war – trägt das ausgestellte Fahrzeug noch immer die Spuren dieses Erfolgs auf seiner Karosserie, der für immer mit dem Namen des kürzlich verstorbenen Sandro Munari verbunden ist. Als unbestrittener Star der Rallye-Epoche der 1970er Jahre schrieb der „Drache“ aus Cavarzere mit Lancia einige der wichtigsten Kapitel in der Geschichte dieser Disziplin: vier Siege in Monte Carlo – 1972 mit dem Fulvia HF und 1975, 1976 sowie 1977 mit dem legendären Stratos – sowie der Gewinn des FIA-Rallye-Fahrer-Cups 1977, womit er als erster Italiener diesen Titel errang und Lancias Platz in der Elite des weltweiten Motorsports festigte.
Das 1965, zwei Jahre nach der Limousine, vorgestellte Fulvia Coupé wurde von Piero Castagnero entworfen, der sich von den Linien der Riva-Motorboote inspirieren ließ, um einen eleganten 2+2 mit sportlicher Leistung zu schaffen. Angetrieben von einem V4-Motor, der später in verschiedenen Hubraumvarianten von 1,2 bis 1,6 Litern weiterentwickelt wurde, feierte er sofort kommerziellen Erfolg und war von Anfang an für den Rennsport bestimmt, wodurch er über mehrere Saisons hinweg zur Speerspitze der Squadra Corse HF Lancia wurde. Der entscheidende Moment beim „Monte“ kam, als der Fulvia bereits zahlreiche Rennen bestritten und gewonnen hatte: Seine ersten Erfolge gehen auf das Jahr 1969 zurück, bei der Rallye dell’Elba mit Barbasio, gefolgt von Källströms Siegen in Spanien und bei der RAC-Rallye in England. Doch der Triumph von 1972 markierte einen Wendepunkt, der den Absatz ankurbelte und die Lebensdauer des Coupés bis 1976 verlängerte. Zu diesem Anlass wurde eine Sonderserie geschaffen: das Fulvia Coupé 1,3 S „Monte-Carlo“, inspiriert von der legendären „14“ selbst, die normalerweise im Heritage HUB in Turin ausgestellt ist.
Der Heritage HUB befindet sich im historischen Mirafiori-Komplex, in der ehemaligen Officina 81, und beherbergt fast 400 Oldtimer der italienischen Marken der Stellantis-Gruppe. Gleichzeitig bietet er einen einzigartigen Einblick in das Automobildesign „Made in Turin“, das durch die kürzlich erfolgte Integration der ASI-Bertone-Sammlung noch umfassender geworden ist. Der Heritage HUB kann täglich außer montags besucht werden. Tickets können online unter dem folgenden Link erworben werden, wobei man zwischen einem selbstständigen Rundgang an Wochentagen und einer Führung am Wochenende wählen kann.