Alfa Romeo 33 Stradale feiert historische Übergaben auf zwei Kontinenten.

vor 2 Stunden

  • Zwei fast zeitgleiche Übergaben markieren einen Meilenstein für den Alfa Romeo 33 Stradale, das auf weltweit nur 33 Exemplare limitierte Meisterwerk.
  • In Austin, Texas, erhielt ein Unternehmer mit einer Leidenschaft für den Motorsport sein maßgeschneidertes Fahrzeug in Rosso Villa d'Este, mit einem weißen Streifen an der Front und der Nummer 14 an den Seiten – als Hommage an seine beiden Lieblingsfahrer: Enzo Ferrari und Anthony Joseph „A.J.“ Foyt.
  • Gleichzeitig und zum ersten Mal wurde ein Modell an das Alfa Romeo Museum in Arese ausgeliefert.

 

Der 33 Stradale landet in den Staaten

Der Alfa Romeo 33 Stradale wurde erstmals an einen amerikanischen Kunden übergeben – im Rahmen einer Übergabezeremonie bei einem Alfa Romeo-Händler in Austin, Texas. Der Empfänger ist Glynn Bloomquist, Unternehmer und Motorsportbegeisterter, dessen Geschichte mit Alfa Romeo auf einer im Laufe der Zeit gewachsenen Leidenschaft beruht. Aufgewachsen mit einem Vater, der Muscle Cars und den amerikanischen Rennsport liebte, reiste er ein Jahrzehnt lang der IndyCar-Serie um die Welt und sammelte Erinnerungen, die vom Geschwindigkeitsrekord des Rookies Jimmy Vasser beim Indianapolis 500 von 1992 bis zur Entdeckung der zwei Jahrzehnte währenden Verbindung zwischen der Marke „Drake“ und der Marke „Biscione“ in einer Biografie von Enzo Ferrari reichten. Von da an wurde seine Leidenschaft für Alfa Romeo zu einer Sammlerreise: Zu den Fahrzeugen in seiner Sammlung gehören ein Giulietta Spider Veloce von 1958, der zuvor dem Indy-500-Champion Bobby Rahal gehörte, sowie eine Giulia Quadrifoglio 100th Anniversary Edition, die 2023 auf Einladung des Alfa Romeo-Teams auf dem Circuit of the Americas in Austin auf der Rennstrecke getestet wurde. Damals lernte Bloomquist Cristiano Fiorio, den Leiter des 33 Stradale-Projekts, kennen und nahm die Einladung, einer der dreiunddreißig Kunden zu werden, ohne zu zögern an – unter einer Bedingung: Das Auto musste rot sein. Mitte Mai 2024 reiste Bloomquist nach Arese, um die Konfiguration seines Modells persönlich festzulegen. Er wurde in der Sala del Consiglio des Historischen Museums empfangen – genau dort, wo 1967 das Design des ursprünglichen 33 Stradale genehmigt worden war und wo sich nun die Designer, Ingenieure und Historiker der Marke versammelt hatten, um den dreiunddreißig Besitzern zuzuhören und anschließend gemeinsam mit ihnen ein in jeder Hinsicht einzigartiges Kunstwerk und ein authentisches Manifest dessen, was die italienische Marke in Sachen Stil und Fahrerlebnis leisten kann – und wird. Das Ergebnis, das nun in den Händen seines Besitzers liegt, ist ein Exemplar von raffinierter Komplexität: Karosserie in Rosso Villa d'Este, verziert mit einem horizontalen weißen Streifen an der Front – eine farbliche Anspielung auf den Rennwagen Tipo 33 der 1960er Jahre – sowie 20-Zoll-„Progressive“-Räder in Schwarz mit Diamantschliff und Akzenten aus Carbon. Auf besonderen Wunsch des Kunden ist der Innenraum mit einem speziellen Leder bezogen. In Bezug auf Prägung und Farbe lässt es sich von der Welt der Einrichtung inspirieren und verleiht den Sitzen und den Innenverkleidungen ein äußerst charaktervolles und wohnliches Aussehen. An den Türen und auf die Kopfstützen gestickt: die Nummer 14 – eine Hommage an Enzo Ferrari, der diese Nummer in den 1920er Jahren auf Alfa Romeos anbrachte, sowie an A.J. Foyt, den viermaligen Gewinner des Indy 500. Das Auto wird nicht in einer Garage verstaut bleiben; sein Besitzer versichert uns, dass die Straßen und Rennstrecken in Zentraltexas darauf warten, sein Dröhnen zu hören.

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Erste Auslieferung im Alfa Romeo Museum, Arese

Zum ersten Mal in der Geschichte des 33 Stradale fand eine Auslieferung direkt im Alfa Romeo Museum in Arese statt, einem Ort, der die Erinnerungen der Marke bewahrt; in seinen Hallen steht das Modell von 1967, das die gesamte Aktion inspirierte. Die Wahl des Ortes war nicht nur symbolisch: Das ausgelieferte Fahrzeug trägt eine Farbe, die im Rahmen des BOTTEGAFUORISERIE-Programms maßgeschneidert entwickelt wurde. Um seinen Wert zu verstehen, müssen wir die Farbgeschichte der Marke nachzeichnen. Das Alfa-Romeo-Rot war nie in Stein gemeißelt: Es hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und weiterentwickelt, ganz im Sinne der tiefsten DNA des Unternehmens. Vom Pastellrot der ersten Rennwagen und dem dunklen Burgunderrot der 1920er Jahre bis hin zum Rosso Villa d'Este – entwickelt für die gleichnamige Veranstaltung, erstmals 2012 auf dem 4C Concept verwendet und dann für den 33 Stradale als Serienfarbe optimiert – hat jeder Farbton die Geschichte einer Ära erzählt. Die neue Farbe reiht sich als weiteres Kapitel in diese Tradition ein: Auf Wunsch eines Kunden kreiert, der sich ein Rot wünschte, das an die typischen Farbtöne von Alfa Romeo erinnert und eine Anspielung auf das Montreal-Orange enthält, ist sie das Ergebnis handwerklicher Experimente, die ihre Lösung in einem vierlagigen Verfahren fanden. Die Basis bildet ein Pastellton, der an das „Rosso Italia“ der Giulietta Spider und des Duetto aus den 1960er Jahren erinnert – lebhafter als das klassische „Alfa Rosso“ –, gefolgt von einer ersten transparenten Tiefenschicht, einer perlmuttartigen Glimmer-Schicht mit Goldtönen und einer abschließenden transparenten Schicht. Das Ergebnis ist eine Farbe, die sich je nach Lichteinfall verändert: in Innenräumen fast zurückhaltend, im direkten Sonnenlicht schillernd und lebendig, wenn der Goldton die Linien der Karosserie betont und ihre dynamische Wirkung verstärkt. Das Modell bleibt bis zum 2. Juni für die Öffentlichkeit ausgestellt und bietet den Besuchern des Museums die Gelegenheit, sich persönlich davon zu überzeugen, was BOTTEGAFUORISERIE zu leisten vermag: Tradition und Innovation verschmelzen zu einem Unikat, bei dem Handwerkskunst, Technologie und akribische Liebe zum Detail nicht nur Werte sind, sondern eine echte Lebensart.