Einzigartig in den Alpen – Die Straße der 360 Kurven von Chur nach Arosa.
in 15 Minuten
Diese Strecke ist ein Traum für jeden Motorradfahrer. Ab Chur führt eine 30 Kilometer lange Straße nach Arosa. Etwa 1200 Höhenmeter werden dabei absolviert. Aber, was diese Strecke wirklich einzigartig macht, sind die 360 Kurven entlang des Schanfigger Tals. Man sollte definitiv genügend Zeit einplanen, um die Strecke und Aussichtspunkte in vollen Zügen genießen zu können, und am besten gleich im Motorradhotel Altein Arosa übernachten.
Chur ist eine der ältesten Städte der Schweiz, und die Kantons-Hauptstadt von Graubünden. Hier pulsiert das Leben, aber inzwischen auch die Hektik und der Lärm.
Nach langen und vielleicht anstrengenden Tagen im Motorradsattel sehnt man sich aber mehr nach Ruhe, Erholung und ein wenig Genuss.
Auf 1.800 Höhenmetern, am Ende des Schanfiggs, liegt Arosa. Hier endet die Straße, und genau das macht den Zauber aus: Kein Durchgangsverkehr, keine Hektik, nur Berge, klare Luft und Ruhe. Nicht umsonst wurde Arosa schon im 19. Jahrhundert zum Kurort ernannt. Die Anreise ist jedoch das eigentliche Erlebnis: rund 360 Kurven führen entlang des Schanfigger Tals, vorbei am Langwieser Viadukt, durch Wälder und an den Bergflanken entlang. Wer oben ankommt, hat den Alltag längst hinter sich gelassen.
Und diese Stichstraße ist einzigartig in den Alpen. Denn sie besteht aus 360 Kurven. Keine Strecke in den Alpen bietet auf diese Länge auch nur annährend eine ähnliche Kurvenanzahl. Würde man gedanklich die 30 Kilometer auf die 360 Kurven aufteilen, so wäre etwa alle 80 Meter der Scheitelpunkt einer Kurve. Man kann sich also vorstellen, dass sich daher Kurve an Kurve reiht. Egal ob die Passage über Land, durch eines der malerischen Dörfer, oder durch einen der vielen Tunnel führt. Das bedeutet Fahrspaß pur.
Und dann beginnt wohlverdienter Genuss: das Einkehren ins Altein Arosa, a Faern Collection Resort. Für die Motorräder gibt es direkt vor Ort Innen- und Außenparkplätze für eine bequeme Anreise. Mit 126 Zimmern zur Auswahl, findet man alleine als auch in größeren Gruppen hier das Richtige!
Zur Erholung nach der aufregenden Strecke, stehen 950 m² Wellnessbereich mit beheiztem Innenpool, Dampfbad, zwei Saunen, Ruheraum und Fitnessraum zur Verfügung. Auch kulinarisch lässt es sich gut aushalten: Im Alpensand Panoramic Restaurant, ganz oben im Haus gibt es Mittag- und Abendessen sowie Drinks mit Blick auf die Berge, dazu täglich Pizza aus dem Holzofen. In der Zus Brasserie beginnt der Tag mit einem Frühstücksbuffet und endet im Rahmen der Halbpension mit einem 4-Gänge-Menü am Abend.
Im Sommer zeigt sich Arosa von seiner aktiven Seite: Seen laden zum Baden ein, Wanderwege führen für jedes Tempo durch die Bergwelt, und Mountainbiker finden Trails von Einsteiger bis Profi. Nicht umsonst trägt Arosa den Beinamen Bike Kingdom. Natürlich ist Arosa unter Wintersportlern bekannt, sogar mancher Oldtimer-Fan verbindet den Namen mit einprägsamen Erinnerungen, und kennt selbstverständlich die Arosa-ClassicCar. Und es hat obendrein einen fahr-technischen Grund, warum hier jährlich einmal ein Oldtimer-Bergrennen stattfindet.
Arosa ist kein Ort zum Durchfahren, sondern zum Bleiben: für tüchtige Fahrer, neugierige Entdecker und alle, die einfach durchatmen und entspannen wollen.
Arosa: Ausgangsort für einen besonderen Urlaub mit dem Motorrad.
Arosa ist ein historisch gewachsenes Dorf mit einem schönen alten Ortskern, um den herum sich inzwischen Tourismusbereiche aber auch nach wie vor Kur-Zentren reihen. Was Arosa einst berühmt machte, ist bis heute spürbar: die klare Höhenluft, die angenehm milde Sommerwärme und die fast pollenfreie Luft, die Gäste aus aller Welt anzog. Auch hier findet man Geschichte im Altein Arosa: Das Altein wurde 1916 als Sanatorium eröffnet und blickt auf über 110 Jahre Gastgeberkultur zurück. Was damals zählte, Ruhe, Erholung und gutes Essen, ist bis heute geblieben.
Vor allem aber das umfangreiche Sommer-Freizeit- und Sportangebot macht Arosa attraktiv. Hier gibt es Badeseen, Wanderrouten, Bergsport und eine Golfanlage. Und für Bike Liebhaber ist Arosa ein eigenes Königreich: das Bike Kingdom Arosa mit hunderten Kilometern an Mountainbike Trails.
Vielleicht lässt man sein Motorrad zur Abwechslung geparkt und begibt sich auf ein anderes Zweirad. Ab der Dorfmitte bringt Mountainbike-Fahrer eine Seilbahn bis hinauf auf das 2.653 Meter hohe Weisshorn. Von da ab geht es „Downhill“ auf den unterschiedlichsten Trails – angelegt für Einsteiger bis zum Profi.
Die Mountainbikes kann und muss man natürlich nicht mitbringen. Das speziell auf Motorradfahrer eingestellte Hotel Altein Arosa beispielsweise, hat einige hochwertige Räder im Bestand, die gerne an Gäste verliehen werden.
Neben den Sportaktivitäten wartet in Arosa ein weiteres Highlight, eines das Herz und Seele berührt: das Arosa Bärenland an der Mittelstation der Weisshornbahn. Es ist ein Zufluchtsort für Bären, die ihre frühere Heimat verloren haben. Hier leben sie in naturnaher Umgebung, mit viel Raum und Ruhe, und können ihre letzten Jahre in der Natur und artgerechter Umgebung geniessen. Auf dem schwebenden Abenteuerweg geht man mitten über das Gelände und erlebt die Braunbären aus unmittelbarer Nähe. Das Altein Arosa ist ebenso Partnerhotel des Bärenlands. Als Gast erhält man die Arosa Card und damit auch ermäßigten Eintritt ins Bärenland.
Somit lautet das Fazit. Wenn Motorradtouren durch Graubünden und angrenzende Kantone, ist Arosa eine hervorragende Adresse. Und das Hotel Altein Arosa mit seinem Angebot wiederrum der perfekte Ausgangsort für die Touren aber auch für viele weitere ergänzende Aktivitäten, die einen Aufenthalt noch abwechslungsreicher machen.
Traumstrecke der 360 Kurven: Fahrspaß mit Sightseeing-Attraktionen kombinieren.
Schon in Chur, praktisch mit der ersten Kurve beginnt wesentlich mehr als eine Fahrt durch 360 Kurven. Es fühlt sich an wie eine Entdeckungsreise.
Erstens erhöht sich ab jetzt das Adrenalin im Blut, da die Strecke hier bereits steiler als vermutet ansteigt, und zweitens gilt es auch schon einen ersten Stopp einzuplanen: Am Haldenhüttli. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts steht hier eine Hütte, die einen fantastischen Blick über die Altstadt von Chur und das Rheintal ermöglicht. Parkplätze sind vorhanden.
Und dann geht die Reise weiter. Jetzt reiht sich eine Attraktion an die andere – dazu die unterschiedlichen Kurvenradien und verschiedenen Steigungen.
Die Strecke führt abwechselnd durch malerische alte Dörfer wie St. Peter, Langwies oder Litzirüti mit ihren traditionsreichen Fassaden und angrenzenden Stadeln, sowie durch alpine Landschaften, die immer wieder reizvolle Fernblicke ermöglichen, hoch über dem Schanfigger Tal.
Nächste Stopps, die einmalige Tankstelle Ruedi Rüssel, ganz besonderes Tanken mit Ausblick, und die Bahnstation in Langwies, schon eine Attraktion für sich. Von dort gibt es einen sagenhaften Ausblick auf das Langwieser Viadukt, das sich hoch über der Plessur spannt. Als Pionierbau aus Beton war das Langwieser Viadukt bei seiner Fertigstellung 1914 mit 100 Metern Spannweite die weitest gespannte Eisenbahnbrücke der Welt. Heute zählt es zu den Kulturgütern von nationaler Bedeutung und bleibt ein Meisterwerk der Ingenieurskunst.
Auf den Spuren der Rhätischen Bahn geht es weiter hinauf. Mal verläuft die Trasse neben der Straße, mal kreuzt sie, mal schwingt sie in einem großen Bogen hoch über den scheinbar endlosen Kurven. Je höher Sie kommen, desto weiter wird der Blick, und mit jeder Kehre rückt Arosa näher.
Alpenpässe in erreichbarer Tagestour-Nähe:
Lenzerheide, Albulapass, Julierpass, Flüelapass, Glaspass, Berninapass, Splügenpass, Malojapass, Oberalppass, St. Gotthardpass, Tremola, Ofenpass, Furkapass, Grimselpass, Oberaar Panoramastraße, Nufenenpass